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© Kleines Theater Falkensee 2017

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Was einer sucht, das findet er.

Was einer sucht, das findet er. In diesem frühen Schwank des selten gespielten russischen Autors Alexander N. Ostrowski (1823- 1886) zeichnet dieser eine kleinbürgerliche und profilierungssüchtige Gesellschaft. Jeder ist daran interessiert, seinen gesellschaftlichen Status zu halten oder zu verbessern. Geld, kleinbürgerliche Moralvorstellungen und Konventionen stecken die engen Grenzen, in denen sich die schrägen Figuren dieser Komödie bewegen. Der grenzenlos naive Außenseiter Balsaminow ist ein Muttersöhnchen und ein Nesthocker. Allein schon aus wirtschaftlichen Gründen wird es höchste Zeit, dass er endlich heiratet. Schon seit geraumer Zeit versucht er erfolglos, eine möglichst reiche Braut zu ergattern – und hat sich mit seinen hilflosen Versuchen immer wieder zum Gespött der Leute gemacht. Nicht einmal seine Mutter Pawla scheint mehr so recht zu glauben, dass ihm das noch gelingen könnte. Doch seit er unvermutet die Bekanntschaft mit dem ehemaligen General Tschebakow gemacht hat, sind die Dinge unerwartet ins Rollen gekommen... und unverhofft steht Balsaminow von heute auf morgen im Mittelpunkt des Interesses gleich mehrerer Frauen... Wird Balsaminow es schaffen, eine der beiden gut betuchten Schwestern für sich zu gewinnen, von denen es heißt, dass sie so verrückt nach Männern seien, dass ihre Brüder sie lieber im Haus gefangen halten und vor der Männerwelt verstecken? Was hat es mit der unendlich reichen und unendlich dicken Witwe Belatelowa auf sich ? Was für Intrigen plant der zwielichtige Tschebakow wirklich, von dem es heisst, er sei "General a.D."? Wird die bodenständige Haushälterin Matronja dafür sorgen, dass Mutter und Sohn auf dem Boden der Tatsachen bleiben? Findet die am Rand des Nervenzusammenbruchs stehende Mutter von Balsaminow Rat in den Karten? Und vor allem: Welche Rolle spielt die quirlige und hintertriebene Heiratsvermittlerin Akulina, die ständig überall auftaucht und alle Fäden in der Hand zu halten scheint – oder scheint das nur so, und hat sie sich etwa diesmal verkalkuliert? Dieses rund 160 Jahre alte Stück lebt von seinen schrägen und scharf gezeichneten Figuren und seiner übermütigen Handlung. Sein Biß besteht nach wie vor in der kompromisslosen Schilderung von Menschen, die nichts hinterfragen und die vorgefertigten Wertmaßstäbe ihrer kleinbürgerlichen Welt kompromisslos übernehmen. Das "Kleine Theater Falkensee" bemüht sich um eine Deutung von heute aus und bringt Balsaminows wilde Jagd nach dem Glück in diesem lebhaften Schwank temperamentvoll auf die Bühne! Regie führt in dieser Produktion des „Kleinen Theater Falkensee“erstmals der Berliner Regisseur Sebastian Eggers. 2007 war Eggers' Inszenierung der Komödie  „Das Spiel von Liebe und Zufall“ von Marivaux mit dem Theater ohne Bühne der Jugendkunstschule Neuruppin zu Gast im Kulturhaus Johannes R. Becher.  

Kleines Theater Falkensee e.V.